• Orte der Erinnerung

Heiko Haumann, Julia Richers, Erik Petry (Hg.)

Orte der Erinnerung
Menschen und Schauplätze in der Grenzregion Basel 1933–1945

April 2008, 232 Seiten, 43 s/w Abbildungen, Klappenbroschur, 14,5 x 20 cm, Reihe: Beiträge zur Basler Geschichte
ISBN 978-3-85616-364-8

Orte der Erinnerung

Ein jüdischer Fabrikant flüchtet nach Basel, sein Asylantrag wird abgelehnt, Begründung: «Überfremdung». Die Leiterin eines Flüchtlingslagers bei Liestal versucht, das Schicksal der internierten Frauen zu lindern. Gleichzeitig sind der Badische Bahnhof und das spätere ‹Vorstadt-Theater› – von der Bevölkerung als ‹Braunes Haus› bezeichnet – fest in der Hand von Nationalsozialisten. Beispiele von Personen und Orten, deren Geschichten aus der Perspektive der Betroffenen selbst erzählt werden. Einführungen zu den Verhältnissen im national-sozialistischen Deutschland und in der Schweiz und zu den Vorgängen in und um Basel liefern den Hintergrund. Ein Geschichts- und Geschichtenbuch zu einer der dramatischsten Epochen der Neuzeit und deren lokalen Auswirkungen.

Bekanntes, aber auch fast Vergessenes kommt fundiert wie authentisch zur Sprache. [...] Auf überzeugende Weise vergegenwärtigt "Orte der Erinnerung" Geschichten und Geschichte aus unmittelbarer Nachbarschaft in folgenreicher Zeit. (Ewald Billerbeck, Basler Zeitung, 19.05.2008)

Ein Geschichts- und Geschichtenbuch zu einer der dramatischsten Epochen der Neuzeit. (Kultur-Artour, 4/2008)