Das Klingental erzählt - Vom Kloster zum Kulturort
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Das Klingental erzählt - Vom Kloster zum Kulturort
Eine Schatztruhe voller Geschichten - das Klingental in Basel
Das ehemalige Kloster Klingental ist ein Ort prall gefüllt mit Geschichten, vom 13. bis ins 21. Jahrhundert. Die Schätze und Erinnerungen, die seine Mauern bergen, beleuchtet die Publikation «Das Klingental erzählt – Vom Kloster zum Kulturort» (Christoph Merian Verlag). Das Buch spannt den Bogen vom prosperierenden mittelalterlichen Kloster über die Reformation und die vielen Umnutzungen bis in die Gegenwart und verbindet dabei neueste Forschung mit lebendigem Storytelling. Heute ist das Museum Kleines Klingental ein aufregender Kulturort, den es in zentraler Lage am Kleinbasler Rheinufer zu entdecken lohnt.
Im Jahr 1274 bezogen die Nonnen des Dominikanerordens ihr neu erbautes Kloster. Wie sah die Welt hinter den Klostermauern aus, mit Kirche und Klausur, mit Werkstätten, Gärten und Gottesacker? Antworten darauf finden sich unter anderem in semifiktionalen Ich-Erzählungen wie jener vom Klostergründer, Ritter und Minnesänger Walther von Klingen oder von der adeligen Priorin Clara zu Rhein, die erzählt, warum das Kloster so reich war. Wie die Dominikanerinnen über fast drei Jahrhunderte wirtschafteten und in die Stadt hineinwirkten oder was
es mit dem Klingentaler Totentanz auf sich hat, ist ebenso spannend wie die Erkundung des gewaltigen Dachstocks, der viel über mittelalterliches Handwerk preisgibt.
Die Reformation beendete die Zeit des Klosters. 1559 ging es in den Besitz der Stadt über und erfuhr nun über Jahrhunderte stetig wechselnde Nutzungen: als Lager, Pferdestall, Notspital, Kaserne und Kleinkinderschule. Ständig wurde umgebaut, abgerissen und erweitert. Teilweise kam dabei Überraschendes zutage wie Wandmalereien oder Lüftungsschlitze im Schlafsaal der Nonnen. Der Einzug der Denkmalpflege 1929 markierte ein neues Kapitel: Mit den Originalen der Münsterskulpturen und vielen weiteren Objekten entstand eine Sammlung zum Münster und zur Bau- und Stadtgeschichte. Das 1938/39 gegründete Stadt- und Münstermuseum wurde 1997 als Museum Kleines Klingental neu eröffnet und steht für eine neue Ära.
Das stadtgeschichtlich bedeutsame historische Gebäudeensemble ist heute ein Kultur- und Konzertort, ein "Klingen-Tal" erfüllt von Kunst und Musik. Mit frischer Bildsprache und vielen verschiedenen Textformaten, Interviews und Fotostrecken erschliesst das von Barbara Piatti und Basil Huwyler kurzweilig konzipierte Buch die wechselvolle Geschichte des ehemaligen Klosters. Jede Doppelseite fasziniert dabei neu mit Wissen-Highlights und unerzählten Details.
Museum Kleines Klingental
Daniel Schneller, Désirée Hess, Salome Bender, Gian Casper Bott, Frank Löbbecke (Hg.)
Das Klingental erzählt - Vom Kloster zum Kulturort
200 Seiten, 296 meist farbige Abbildungen, broschiert, 17 x 24 cm
© 2026 Christoph Merian Verlag
CHF 29.– / EUR 29,–
ISBN 978-3-03969-056-5
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