Auf zur Urne!

Auf zur Urne

Direkte Demokratie in Basel von den Anfängen bis heute

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Auf zur Urne

Eva Gschwind

Direkte Demokratie in Basel - eine Stadtgeschichte aus dem Blickwinkel der Volksabstimmungen

Die direkte Demokratie, in der Schweiz fest verankert, ist ein international viel besprochenes politisches System. Die Frage «Unterschribsch au?» gehört zum Schweizer Alltag. Im kantonalen Vergleich war Basel-Stadt ein direktdemokratischer Spätzünder, die konservative Oberschicht verschloss sich den Volksrechten Initiative und Referendum bis 1875. Von hier aus schlägt die Publikation «Auf zur Urne!» (Christoph Merian Verlag) den Bogen bis ins Heute. Anschaulich beschreibt Eva Gschwind die Entwicklung der politischen Mitbestimmung in Basel und legt einem breiten Publikum die erste zusammenhängende Darstellung zu diesem Thema vor.

Die «Zeit von Puder und Perücke» endete in der Schweiz im Lauf des 19. Jahrhunderts: Die politisch dominierende Elite musste ihre Privilegien immer stärker mit der Bevölkerung teilen. Warum in Basel die alten Zöpfe so spät abgeschnitten wurden, beleuchten die ersten Kapitel des Buches.

Wie rasch griffen die Basler Bürger zu den neuen Volksrechten, und wie fand sich die politische Elite mit dem neuen Machtfaktor Volk zurecht? Bei welchen Themen konnten sich die Stimmbürger – und ab 1966 endlich auch die Stimmbürgerinnen – prägend einbringen? Wer profitierte und wer blieb von der Mitbestimmung ausgeschlossen? Direkte Demokratie in Notzeiten, Jahre der Politmüdigkeit, der Aufbruch neuer Oppositionsbewegungen in den 1980er Jahren von AKW bis AJZ und schliesslich die Klimajugend von heute sind weitere spannende Aspekte dieser Politikgeschichte von unten.

Auch die städtebauliche Mitgestaltung der Bevölkerung über die Urne wird thematisiert – in Form eines fotografischen Spaziergangs durch die Stadt. Ein illustrierter Crashkurs im Anhang erläutert auch einer mit dem politischen System der Schweiz weniger gut vertrauten Leserschaft, wie die direkte Demokratie in Basel-Stadt funktioniert.

Die Frage, ob die direkte Demokratie mehr bringt als nur das gute Gefühl, mitbestimmen zu dürfen, steht explizit im Raum und regt zum Nachdenken über die Gestaltung politischer Teilhabe und den Wert der Demokratie als solcher an.

Auf zur Urne! wird von der Webseite www.baselvotes.ch begleitet, die eine Übersicht über alle Basler Volksabstimmungen seit 1875 bietet.

Die Publikation erscheint in der Reihe Beiträge zur Basler Geschichte.

Über die Autorin:
Eva Gschwind (* 1967) ist Politikwissenschaftlerin, Öffentlichkeitsbeauftragte des Grossen Rates Basel-Stadt und freie Autorin.

Eva Gschwind
Auf zur Urne!
Direkte Demokratie in Basel von den Anfängen bis heute

320 Seiten, 106 meist farbige Abbildungen, Klappenborschur, 15,4 x 20 cm
© 2022 Christoph Merian Verlag 
CHF 34.– / EUR 32,–
ISBN 978-3-85616-982-4

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