• Glaube Liebe Hoffnung
CHF 19.90 EUR 12,90

Ödön von Horváth

Glaube Liebe Hoffnung
Ein kleiner Totentanz in fünf Bildern

Oktober 2011, Literatur | Hörspiel, 1 CD, 55 Minuten
ISBN 978-3-85616-552-9

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Glaube Liebe Hoffnung

Ein kleiner Totentanz in fünf Bildern

Basierend auf einem Tatsachenbericht

Das Stück, 1936 in Wien uraufgeführt, hat nichts von seiner Brisanz verloren

9. Dezember 2011: 110. Geburtstag von Ödön von Horváth

Elisabeth, jung, hoffnungsfroh und wild entschlossen, ihr Glück zu machen, kämpft mit allen Mitteln um ihre Existenz. Sie versucht erfolglos, sich Geld zu leihen oder ihren Leichnam schon zu Lebzeiten zu verkaufen. Als nichts funktioniert, zeigt sich der Präparator des Instituts gerührt und leiht ihr das notwendige Geld. Kurz darauf erfährt er, dass Elisabeth das Geld zur Bezahlung einer Vorstrafe verwendet. Er zeigt sie wegen Betruges an, und sie wird zu 14 Tagen Haft verurteilt. Als sich später ein junger Polizist in Elisabeth verliebt, verschweigt sie ihm den Gefängnisaufenthalt, bis sich der Polizist zwischen ihr und seiner Karriere entscheiden muss.

Mit diesem Stück wollte Horváth «gegen die bürokratische und verantwortungslose Anwendung kleiner Paragrafen» protestieren.

Über den Autor:
Ödön von Horváth (1901–1938) war einer der bedeutendsten österreichisch-ungarischen Schriftsteller und verfasste seine Werke auf Deutsch. Seit 1950 wurden diese vielfach verfilmt.

Mit der SRF-Hörspielbearbeitung von Robert Bichler aus dem Jahr 1978 hat der Schweizer Christoph Merian Verlag eine kleine Perle aus dem Archiv geholt. (Elke Vogel, 9.12.2011)

Eine Perle von Hörspielbearbeitung. (Reutlinger General-Anzeiger, 4.01.2012)