S AM 14

S AM 14 - Filmbau / Constructing Film

Schweizer Architektur im bewegten Bild/ Swiss Architecture in the Moving Image

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S AM 14 - Filmbau / Constructing Film

S AM Schweizerisches Architekturmuseum (Hg.)

Die Publikation zur aktuellen Ausstellung im Schweizerischen Architekturmuseum beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Architektur und Film. Bisher lag der Fokus des interdisziplinären Forschungsfeldes auf der Gattung des fiktionalen Films. Dem Bewegtbild als dokumentarischem Wiedergabemedium von Architektur ist dieser innovative Band gewidmet, der damit ein neues Forschungsgebiet ins Leben ruft. Anhand ausgesuchter Beispiele wird gezeigt, welche Rolle Architektur im Film und Film in der Architektur spielen kann.

Das bewegte Bild ist das Analyseinstrument und die Repräsentationsmedium von Architektur schlechthin. Zwischen Film und Architektur gibt es vielfältige und spannende Wechselwirkungen. Nach den Publikationen ‹Bildbau› und ‹Textbau›, die sich mit dem Verhältnis von Architektur, Fotografie und Text auseinandersetzten, nähert sich dieser Band der S AM-Reihe einer weiteren Vermittlungsform der Baukultur: dem Film. Architekturprojekte der letzten 25 Jahre rücken in den Fokus. Die reich bebilderte Publikation fragt nach den Konstruktionsmöglichkeiten des filmischen Raumes, dem Potential von computeranimierten Filmen, der Rolle von Immobilienwerbefilmen und Modellsimulationen in der Architektur sowie dem Medium Film in Architekturausstellungen. Analysiert werden Beispiele von Architektur in Dokumentarfilmen, in Schweizerischen Experimental- und Spielfilmen. Die Autoren gehen der Frage nach, wie Film die Schweizer Architektur geprägt hat und umgekehrt.

Film und Architektur weisen zahlreiche Überlagerungen und Gemeinsamkeiten auf, die in ‹Filmbau› untersucht werden. Aufgrund seiner Multidimensionalität ist der Film ein geeignetes Medium, um Architektur realitätsgetreu wiederzugeben. Darüber hinaus lenkt der Architekt, ähnlich wie der Regisseur, Handlungsabläufe durch Raumgefüge. Letztlich interessiert auch die Wechselwirkung: Inwiefern erzeugt das filmische Sehen neue Möglichkeiten bei der Betrachtung von Architektur, wie verändern moderne Medientechniken unser Blickregime.

Vorgestellte Projekte sind u. a. das Ricola Kräuterzentrum Laufen (Herzog & de Meuron), das Kunstmuseum Appenzell (Gigon Guyer) und das Atelier Bardill Scharans (Valerio Olgiati).

Die Ausstellung ‹Filmbau. Schweizer Architektur im be-wegten Bild› ist vom 31. Oktober bis 28. Februar im S AM Schweizerischen Architekturmuseum zu sehen.

176 Seiten, 80 farbige Abbildungen, broschiert
22,5 x 30 cm
Deutsch/Englisch
© 2015 Christoph Merian Verlag
ISBN 978-3-85616-664-9
CHF 29.– / € 24,–

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