Das Haus zum Kirschgarten

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Das Haus zum Kirschgarten

Burkard von Roda

Das Haus zum Kirschgarten – ein Patrizierhaus im Zeichen der Freimaurer

Das vor 240 Jahren erbaute Basler Stadtpalais Haus zum Kirschgarten gehört zu den prominentesten Beispielen des Frühklassizismus in der Schweiz. Errichtet als Wohn- und Geschäftshaus zeigt sich nun eine weitere, bisher gut verborgene Funktion des Hauses: Es steht im Dienst des freimaurerischen Ordenssystems. Diesen Zusammenhang deckt Burkhard von Roda in seiner Publikation «Das Haus zum Kirschgarten» (Christoph Merian Verlag) auf. Seine Forschungsarbeit wirft damit auch ein Schlaglicht auf die Ausbreitung und Entwicklung der Freimaurerbewegung in Europa und der Schweiz.

Das Haus zum Kirschgarten ist seit fast 70 Jahren als Wohnmuseum des Historischen Museums Basel öffentlich zugänglich. Nun erhält es als ältestes Bauwerk der Freimaurerei in der Schweiz und vermutlich frühestes, noch erhaltenes privates Logenhaus eine neue Bedeutung. Untermauert wird dies auch durch die bislang übersehene Zugehörigkeit des Bauherrn, des jungen Seidenbandfabrikanten Johann Rudolf Burckhardt, zur Freimaurerloge A Libertate.

Obwohl das Palais im Lauf der Jahrhunderte mehrfach Besitzer und Nutzung wechselte, ist die Bausymbolik der Freimaurer bis heute an den Fassaden und im Inneren zu erkennen. Sie greift auf die Ursprungslegenden der Freimaurer zurück, zum Beispiel auf den Mythos ihrer Herleitung aus dem römisch-jüdischen Kulturkreis und aus der griechischen und römischen Antike. Auch die Legende ihrer mittelalterlichen Herkunft von den Templern wird baulich ausgedrückt.

Wie das Haus zum Kirschgarten auch die Loslösungsbestrebungen der helvetischen Freimaurerei von den Logen der Nachbarländer bezeugt, weist Burkard von Roda anhand einer Analyse der architektonischen Symbolik nach. Wissenschaftlich fundiert, lädt das Buch zu einer Reise in die Geschichte und Architektur eines beeindruckenden Basler Gebäudes und in das nicht minder faszinierende System der geheimen Freimaurerorden ein.

Mit ausführlichen Zusammenfassungen in Englisch und Französisch.

Über den Autor:
Burkard von Roda wurde 1949 in Würzburg geboren. Von 1992 bis 2012 war er Direktor des Historischen Museums Basel, zu dem das Haus zum Kirschgarten gehört. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zur höfischen und bürgerlichen Architektur, zu Kunst und Kunsthandwerk sowie zur Museums- und Sammlungsgeschichte in Basel.

Verein für das Historische Museum Basel (Hg.)
Burkard von Roda
Das Haus zum Kirschgarten
Kaufmannspalais uns Ordenshaus der Tempelritter - eine Freimaurer-Architketur in Basel

228 Seiten, 135 meist farbige Abbildungen, gebunden, 19 x 24 cm
mit Zusammenfassung in Englisch und Französisch
© 2020 Christoph Merian Verlag 
CHF 36.– / EUR 34,–
ISBN 978-3-85616-924-4

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