Bruno Manser - Tagebücher aus dem Regenwald

Bruno Manser - Tagebücher aus dem Regenwald

1984-1990

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Bruno Manser - Tagebücher aus dem Regenwald

Bruno Manser Fonds (Hg.)

Während Bruno Manser von 1984 bis 1990 im Dschungel Borneos lebte, entstanden seine faszinierenden «Tagebücher aus dem Regenwald»: Aufzeichnungen über Flora und Fauna sowie über Sprache, Kultur und Lebensweise der Penan, der dort lebenden indigenen Bevölkerung. Neben den spannenden Texten beeindrucken vor allem die mit ausdauernder Hingabe und grosser Detailtreue gezeichneten und kolorierten Bilder. Manser mahnte uns bereits damals, dass die Abholzung der letzten Regenwälder nicht nur den Lebensraum der Penan zerstört, sondern auch massgeblich zum Klimawandel beitragen wird.

Mansers Berichte und Zeichnungen über Kultur und Lebensalltag der Penan sowie präzise Einblicke in Fauna und Flora sind einzigartig. In den Tagebüchern erfahren wir auch von seinem Kampf für die Erhaltung des Lebensraums der Ureinwohner. Das brachte ihn in Gefahr. Auf ihn war ein Kopfgeld in Höhe von 50'000 Dollar ausgesetzt. Zur Flucht gezwungen, übergab er seine Aufzeichnungen Freunden, Medienschaffenden oder Touristen, die die Dokumente in die Schweiz mitnahmen Die Tagebücher zeigen einen Beobachter, der Verantwortung für die Umwelt übernimmt und hinschaut, wo andere wegsehen. Trotz der Gefahr besuchte Manser später immer wieder die Penan. Von seiner letzten Reise in den Norden von Sarawak ist er nicht zurückgekehrt: Seit Mai 2000 wurde er vermisst und am 10. März 2005 amtlich für verschollen erklärt. Sein Schicksal ist bis heute ungewiss.

2004 wurden seine fast zweitausend Seiten umfassenden Tagebücher mit Notizen und Zeichnungen aus sechs Jahren Leben im Regenwald erstmals veröffentlicht – sie fanden sehr grossen Zuspruch und Aufmerksamkeit. Lange waren die Tagebücher vergriffen, nun erscheint eine neu überarbeitete und mit eingelegter Landkarte erweiterte 4. Auflage. Ausserdem wird ab November 2019 der Spielfilm Bruno Manser – die Stimme des Regenwaldes mit Sven Schelker in der Hauptrolle in den Schweizer Kinos zu sehen sein. Und das Historischen Museum Basel widmet dem Aktivisten die Kabinettausstellung Staatsfeind – Bruno Manser und der Regenwald (6.9.2019 – 1.3.2020).

Seine Anliegen sind aktueller denn je. Viele, vor allem junge Menschen engagieren sich heute für einen nachhaltigen Ressourcenumgang und setzen sich für den Schutz des Weltklimas ein. Manser hat in seinen Aufzeichnungen die Bedeutung der Erhaltung der für das Weltklima so wichtigen Regenwälder erkannt und beschrieben– seine Tagebücher sind sein Vermächtnis.

Über den Autor:
Bruno Manser (* 1954 in Basel) engagierte sich viele Jahre für die Erhaltung und den Schutz des Lebensraums der Penan, der ursprünglichen Bewohner Borneos. Von seiner letzten Reise nach Sarawak ist er nie zurückgekehrt. Noch heute führt der von ihm gegründete Bruno Manser Fonds seinen Kampf für die Penan und deren Lebensraum sowie für andere indigene Völker fort.

Bruno Manser Fonds (Hg.)
Bruno Manser - Tagebücher aus dem Regenwald
1984-1990

712 Seiten, über 600 farbige Abbildungen, 
broschiert, 4 Bände im Schuber mit eingelegter Landkarte,
6 x 31,5 x 23,5 cm (B x H x T), 
© 2019 Christoph Merian Verlag 
CHF 98.– / EUR 89,–
4., überarbeitete Neuauflage, ISBN 978-3-85616-900-8

Für die Zustellung eines Beleges Ihrer Besprechung danken wir Ihnen!

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