Medienkunst in der Schweiz

Medienkunst in der Schweiz / Media Arts in Switzerland

Pioniere, Bastler, Provokateure / Pioneers, Tinkerers, Provocateurs

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Medienkunst in der Schweiz / Media Arts in Switzerland

Migros-Kulturprozent
Dominik Landwehr

Die Digitalisierung und das Internet haben Gesellschaft und Kultur so radikal verändert wie selten eine Errungenschaft zuvor. Diese Entwicklung hat auch eine neue Kunstrichtung hervorgebracht: die Medienkunst. Sie ist in der Schweiz spätestens seit der Mitte der 1990er-Jahre ein Thema. Medienkunst in der Schweiz stellt die Methoden und Praktiken der international bekannten Kunstschaffenden vor, mit denen sie die ästhetischen Möglichkeiten der Digitalisierung ausloten und die gesellschaftlichen Potenziale erkunden. Erörtert wird zudem die Rolle der Förderer, Festivals, Hochschulen und Ausstellungsräume, die vor allem in der Anfangszeit der Schweizer Medienkunst eine wichtige Rolle spielten.

Medienkunst in der Schweiz fokussiert auf die Periode von 1998 bis 2018, die mit der rasanten Entwicklung des Internets zusammenfällt. Computer, Laptops und Smartphones sind innerhalb weniger Jahre zum unverzichtbaren Teil des Alltags geworden. Auch die Entwicklung der sozialen Medien hat in den letzten Jahren wieder ein gewisses Unbehagen ausgelöst, als klar wurde, dass die Digitalisierung von fünf grossen amerikanischen Firmen getrieben wird, die das Leben Einzelner wie keine andere Firma oder Institution kennen. Die Publikation thematisiert die wichtigsten künstlerischen Strategien, die in der Auseinandersetzung mit der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft Anwendung fanden und bis heute finden: Sound und Video Art, Netzkunst, Hacking, Mashup und Remix, Do-it-yourself, Robotik, Maschinenkunst sowie rein konzeptionelle Ansätze.

Der Schwerpunkt der diskutierten Projekte und Künstler liegt auf jenen, die vom Migros-Kulturprozent seit 1998 gefördert wurden. Als Beispiele unter Vielen wird das zu einem Klassiker der Schweizer Medienkunst gewordene Internetprojekt Hotel Vue des Alpes von Monica Studer und Christoph van den Berg aus dem Jahr 2001 und die von ÜBERMORGEN und der !Mediengruppe Bitnik inszenierten Hacks vorgestellt. Thematisiert wird aber auch die Rolle konsequenter Förderung durch unterschiedliche Institutionen, Stiftungen und Persönlichkeiten, dank derer heute eine Reihe von Schweizer Medienkünstler internationales Ansehen geniessen.

Über den Autor:
Dominik Landwehr (* 1958) ist Leiter des Bereichs Pop und Neue Medien in der Direktion Kultur und Soziales beim Migros-Genossenschafts-Bund. Der promovierte Kultur- und Medienwissenschaftler publiziert regelmässig in verschiedenen Medien und ist Herausgeber der CMV-Reihe Edition Digital Culture.

Migros-Kulturprozent
Dominik Landwehr
Medienkunst in der Schweiz / Media Arts in Switzerland
Pioniere, Bastler, Provokateure / Pioneers, Tinkerers, Provocateurs

108 Seiten, 51 meist farbige Abbildungen, Klappenbroschur,
16,5 x 23 cm
© 2018 Christoph Merian Verlag
CHF 18.– / EUR 15,–
ISBN 978-3-85616-867-4

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