Freiraum in Basel seit 1968

Freiraum in Basel seit 1968

Menschen und Orte in Bewegung

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Freiraum in Basel seit 1968

Claudio Miozzari, Dominique Rudin, Benedikt Wyss (Hg.)

Freiräume werden gefordert, erobert, gestaltet und abgelehnt. Die vorliegende Publikation, welche anlässlich der Ausstellung 68-88-18. Freiraum in Basel erscheint, beleuchtet die Entwicklung urbaner Freiräume und verfolgt deren Wandel. Diskutiert werden historische und aktuelle Beispiele praktischer Umsetzungen von Freiraum-Konzepten in und um die Stadt Basel in den vergangenen fünfzig Jahren. Video-, Film- und Fernsehdokumente, die Freiräume dokumentiert und inszeniert haben, stehen dabei im Mittelpunkt und ermuntern die Leserinnen und Leser zum Mit- und Nachdenken. Mit der kostenlosen App 68-88-18 werden die Filmstills aus dem Buch als Video direkt auf das Smartphone gestreamt.

Sommercasino, Kaserne, Palazzo Liestal, Alte Stadtgärtnerei, Werkräume Schlotterbeck, Hafenareal: Das sind nur einige der Zwischen- und Umnutzungen, die das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben der Stadt Basel mitgeprägt haben. 2018 jähren sich für die jüngere Geschichte der Region Basel wichtige Daten: zum einen das Jahr 1968, Symbol eines sozialen, politischen und kulturellen Aufbruchs, zum anderen das Jahr 1988, das für den Konflikt rund um die Nutzung des Kulturareals Alte Stadtgärtnerei steht. Die Geschichte der damit verbundenen Freiräume sowie aktuelle urbane Entwicklungsprojekte werden anhand von unterschiedlichstem Film-, Video- und Fernsehmaterial der letzten fünfzig Jahre gezeigt und zur Diskussion gestellt. So schafft Freiraum in Basel seit 1968 eine Grundlage für Debatten zum Thema Freiraum und zur aktuellen Stadtentwicklung.

Über die Jahrzehnte haben sich die Freiräume verändert, dies gilt für die physischen wie die medialen. Solche Entwicklungen werden in Essays, die das Freiraum-Thema kommentieren, sowie in Stellungnahmen und Erinnerung ehemaliger und heutiger Aktivistinnen, Zwischennutzer, Politikerinnen, Anwohner und Konsumentinnen reflektiert und kontextualisiert. Diese speziell für die Ausstellung in 360-Grad gefilmten Interviews können ebenso wie Film- und Videomaterial zu den diskutierten Freiräumen über die  kostenlose App 68-88-18 aus dem Buch direkt als Video auf das Smartphone gestreamt werden. Sie laden dazu ein, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Freiraum-Konzepten nachzudenken.

Über die Herausgeber:
Claudio Miozzari (*1977), Historiker und Kulturmanager, Grossrat Basel-Stadt.
Dominique Rudin (*1977), Historiker, Doktorarbeit zum Schweizer Alternativmilieu und Videoaktivismus 1970-1995.
Benedikt Wyss (*1984), Kurator, Gründer verschiedener Kunstvereine, Stiftungsrat Stadt.Geschichte.Basel.

Claudio Miozzari, Dominique Rudin, Benedikt Wyss (Hg.)
Freiraum in Basel seit 1968
Menschen und Orte in Bewegung

224 Seiten, 90 s/w Abbildungen, broschiert,
16 x 23 cm
© 2018 Christoph Merian Verlag
CHF 29.– / EUR 28,–
ISBN 978-3-85616-865-0

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