Der FC Basel und seine Stadt. Eine Kulturgeschichte

Der FC Basel und seine Stadt

Eine Kulturgeschichte

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Der FC Basel und seine Stadt

Philipp Loser, Thilo Mangold, Claudio Miozzari, Michael Rockenbach

Sperrfrist für Berichterstattung: 12. September 17 Uhr

Die Geschichte eines grossen Fussballclubs ist immer auch die Geschichte seiner Stadt. Wie beeinflussen sich Politik und Fussball gegenseitig? Was sagt die Zusammensetzung der ersten Mannschaft über die Migrationsgeschichte einer Region aus? Welche Rolle spielt Weiblichkeit im Fussball? Zum 125-Jahr-Jubiläum des FC Basel wirft die Publikation Der FC Basel und seine Stadt. Eine Kulturgeschichte einen neuen Blick auf die Clubgeschichte des FCB.

Das Autorenteam hat in umfangreicher Archivrecherche und vielen persönlichen Gesprächen mit FCB-Verantwortlichen, ehemaligen Spielern, Politikern, Gegnern und Fans das besonderes Verhältnis des FC Basel zur Stadt und der Region an den Schnittstellen der Gesellschaft aufgearbeitet.

Zum Beispiel: Sprache! Wenn über Fussball geschrieben oder gesprochen wird, geschieht das oft in einer ganz eigenen Sprache. Keine andere Sportart ist in unserem alltäglichen Sprachgebrauch so präsent wie der Fussball. Dabei musste diese Sprache von den Fussballpionieren im 19. Jahrhundert zuerst erfunden werden. Eine identitätsstiftende Funktion hatte der Fussball und der FCB auch im Zusammenleben mit der ausländischen Bevölkerung. Im Buch wird aufgezeigt, wie auch der FC Basel seit seiner Gründung 1893 stets ein international ausgerichteter Verein war – und wie die Zusammensetzung der ersten Mannschaft die Migrationsgeschichte der Region ziemlich exakt abbildet.

Neben der Aufarbeitung der Clubgeschichte an Themen wie Sprache, Grenzen, Politik, Gegnerschaft oder Geld beleuchten die Autoren auch Aspekte wie Migration, Drogen oder Weiblichkeit im Fussball. So wird geschildert, wie der Fussball auch in Basel immer unbestrittene Männersache war, auf und neben dem Feld. Dennoch waren einzelne Frauen zentral für den FCB. Ohne Persönlichkeiten wie Katharina Ehrler-Wittich, die dem Verein mit dem Landhof eine erste Heimat gab, oder Mäzenin Gigi Oeri würde es den Club möglicherweise gar nicht mehr geben.

Dass der Fussball in Basel im Besonderen auch Teil des kulturellen Lebens ist, zeigt sich nicht nur an den allgegenwärtigen rotblauen Clubfarben auf Trams, Fahnen, Graffitis und bemalten Brücken. Zusammen mit der Fasnacht und den vielen Kulturinstitutionen der Stadt bildet der Fussball das Basler Identitätsdreieck und ist damit quasi lebendiges Kulturerbe, wie Philippe Bischof, langjähriger Kulturbeauftragter der Stadt und jetziger Direktor von Pro Helvetia im Gespräch mit den Autoren erläutert. 

Der FC Basel und seine Stadt. Eine Kulturgeschichte blickt aus unterschiedlichen Perspektiven und mit bisher unveröffentlichtem Bildmaterial auf die Geschichte des Clubs. Ein Lesebuch, das den FCB und sein Verhältnis zu Basel mit einem kritischen Blick würdigt.

 

Philipp Loser, Thilo Mangold, Claudio Miozzari, Michael Rockenbach
Der FC Basel und seine Stadt 
Eine Kulturgeschichte
252 Seiten, 83 meist farbige Abbildungen, broschiert, 
16 x 24 cm, Deutsch
© 2018 Christoph Merian Verlag 
CHF 29.– / EUR 28,–
ISBN 978-3-85616-880-3

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