Architektur der Moderne und Denkmalpflege

Architektur der Moderne und Denkmalpflege

Erhalten, neugestalten, nutzen - Beispiele aus Luzern

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Architektur der Moderne und Denkmalpflege

Daniela Burkart

Vier aussergewöhnliche Luzerner Gebäude aus den 1920er- und 1930er-Jahren werden in Architektur der Moderne und Denkmalpflege vorgestellt und ihre architektornischen Qualitäten anhand grossformatiger Farbfotografien aufgezeigt. Zwei Kirchen, eine Kaserne und ein Schulhaus wurden zu Denkmälern und sind sichtbare Zeugen unseres Kulturerbes. Dank sorgfältiger Sanierung können die Bauten auch in der Gegenwart genutzt werden: Manche erfüllen ihre ursprüngliche Funktion weiterhin, andere wurden dank Umnutzung zu neuem Leben erweckt. Beschreibungen der Baugeschichte, der Sanierung und der Unterschutzstellung durch die Denkmalpflege ergänzen die eindrücklichen Fotografien. 

Die vier Gebäude, die zwei Jahre lang zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten fotografiert wurden, haben unterschiedliche Unterschutzstellungs- und Sanierungsprozesse hinter sich. Die Aussenaufnahmen der Kaserne Allmend, die zwischen 1933 und 1935 von Armin Meili erbaut wurde und seit der Sanierung 1999 als Armee-Ausbildungszentrum dient, zeigen die gekonnte Staffelung der einzelnen Baukuben und die kraftvolle Wirkung des Baukörpers in der Landschaft. In den Fotografien der Dula-Schulanlage, die 1932 von Albert Zeyer erbaut und von 2006 bis 2008 saniert wurde, kommt die gekonnte städtebauliche Setzung des Gebäudes ebenso zum Ausdruck wie der Charakter der Baumaterialien. Eindrücklich eingefangen wird in den Fotografien auch die feine Silhouette des Dachrandes der Kirche St. Josef im Maihof. Die 1941 von Otto Dreyer erbaute Kirche wurde 2013 saniert und in ein Quartierzentrum umgewandelt. Neben liturgischen Feiern finden in den Räumlichkeiten auch Konzerte, Bankette, Kongresse, Ausstellungen und Orchesterproben statt. Während die drei genannten Bauten erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts unter Schutz gestellt wurden, steht die Kirche St. Karli seit 1964 unter Denkmalschutz. Die Architektur der Kirche überzeugt durch das Zusammenspiel von Tragstruktur, Lichtführung und Materialwahl.

Bereits in den 1960er-Jahren wurden die ersten Bauten aus der frühen Moderne unter Schutz gestellt. Das Erscheinungsbild dieses Baustils war geprägt durch klare, einfache Formen. Diese Sparsamkeit stiess bei der breiten Bevölkerung auf wenig Verständnis und Anerkennung. Architektur der Moderne und Denkmalpflege hält fotografisch die architektonischen Qualitäten der einzelnen Bauten fest, erläutert ihre Baugeschichte und zeigt die Zusammenhänge zwischen Denkmalerhaltung und der denkmalpflegerischen Arbeit auf.

Daniela Burkart
Architektur der Moderne und Denkmalpflege
Erhalten, neugestalten, nutzen - Beispiele aus Luzern

140 Seiten, 182 farbige Abbildungen, gebunden,
30 x 30 cm
© 2018 Christoph Merian Verlag
CHF 49.– / EUR 48,–
ISBN 978-3-85616-866-7

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