Schweizerspiegel

Meinrad Inglin

Schweizerspiegel

Juli 2014

Literatur | Lesung in Auszügen

285 Minuten

Regie: Geri Dillier, Sprecher: Hanspeter Müller-Drossaart

eISBN 978-3-85616-777-6

ca. EUR 16,99

"Der gewichtigste Schweizer Roman der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts" (Kindlers Neues Literatur Lexikon)

  •   Ein Familienroman in der Schweiz des 1. Weltkriegs
  •   Die ‹Budenbrooks› der Schweiz – ein grandioser Roman
  •   Gelesen von Hanspeter Müller-Drossaart

Inglin erzählt die Geschichte einer grossbürgerlichen Schweizer Familie zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Das Familienoberhaupt Nationalrat Ammann erlebt durch seine drei Söhne, wie die Werte seiner Generation im Zuge von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen aufgeweicht werden.

Mittels enger Verflechtung einer Familiengeschichte mit dem historischen Geschehen veranschaulicht Inglin das politische, geistige und soziale Spektrum dieser Epoche und erzählt dabei auch die Geschichte der Schweiz im Ersten Weltkrieg. Das macht dieses Werk zu einem einzigartigen Zeitdokument, das dank Inglins Erzählkunst auch für heutige Leser nichts von seiner Eindringlichkeit verloren hat.

Über den Autor:
Meinrad Inglin (1893 – 1971) zählt zu den bedeutendsten Schweizer Schriftstellern. Nach abgebrochenen Berufsausbildungen und trotz fehlender Matura studierte er Literaturgeschichte und Psychologie in Genf und Neuenburg. Er arbeitete als Zeitungsredaktor und liess sich 1923 schliesslich als freier Schriftsteller in Schwyz nieder. Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet.

«‹Schweizer Spiegel› is perhaps more typically Swiss than any other book of recent years.» (New York Times)

«Eine einzigartige Bestandesaufnahme der Befindlichkeit von 1914 bis 1918» (Basler Zeitung)
Dieses Hörbuch ist im Gedenkjahr des Ersten Weltkriegs eine echte Entdeckung. (Christian Kosfeld, HR2 Hörbuch, Oktober 2014)

Das Hörbuch von fast fünf Stunden Hördauer präsentiert wichtige, grossartig formulierte, eindrücklich erzählte Auszüge aus diesem grossen Werk der Schweizer Literatur. (Schweizerzeit, 16.01.2015)